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Molière DER GEIZIGE Regie Ulrike Dissmann Der alte Harpagon ist ein reicher Mann. Aber er ist geizig - sehr geizig. In ständiger Sorge um sein Geld vergräbt er einen Teil seines Vermögens in einer Kassette im Garten. Seine beiden Kinder haben andere Sorgen. Sie würden gerne heiraten. Seine Tochter Elise liebt Valère, der, um ihr nahe zu sein, eine Stelle als Verwalter bei Harpagon angenommen hat und ihr Bruder Cléante liebt die schöne Mariane. Harpagon hat jedoch längst andere Pläne, wie er seine Kinder möglichst schnell und kostengünstig in den Hafen der Ehe bringen kann. Schließlich denkt er auf seine alten Tage ja selbst noch einmal ans Heiraten. Er hat sich verliebt - und zwar ebenfalls in Mariane. Die Heiratsvermittlerin Frosine soll sie ihm noch am selben Tag als Braut zuführen. Ein gemeinsames Abendessen wird trotz der unvermeidlichen damit verbundenen Ausgaben geplant - Nur dadurch, dass der Diener La Flèche sich im rechten Augenblick als überaus findig erweist, entwirrt sich alles und ist am Ende einfach nur eine grandiose Komödie. |